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Seit Beginn 2020 gehört zum Angebot des Frauenhauses Fürth e.V. auch das „SecondStage Projekt“.

„SecondStage“ meint das Übergangsmanagement („Übergangswohnung“) zwischen dem Aufenthalt im Frauenhaus und dem Bezug einer eigenen Wohnung. Zielgruppe sind gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder, die aufgrund ihrer individuellen Situation den hohen Schutz und die intensive psychosoziale Beratung im Frauenhaus nicht oder nicht mehr benötigen.

Ein selbstbestimmtes, unabhängiges, gewaltfreies Leben als alleinerziehende Mutter aufzubauen, stellt eine große Herausforderung dar.  Um dem zu begegnen, ist eine Kombination aus spezifischen Unterstützungsleistungen in Bezug auf Wohnungssuche/Umzug und begleitender psychosozialer Beratung im neuen Lebensumfeld erforderlich.  Die Frau und ihre Kinder werden Schritt für Schritt im Übergangsmanagement in eine eigene Wohnung begleitet. Das meint eine psychosoziale Begleitung der Frauen und ihrer Kinder, durch eine erfahrene Fachkraft, Netzwerkarbeit mit dem Frauenhaus und dem Kinderbereich. Des Weiteren wird die Wohnraumsuche begleitet. Der Aus- und Umzug in eine eigene Wohnung wird gemeinsam geplant und umgesetzt. Behördengänge, die Beantragung von Geldern oder der Kontakt zum Jobcenter wird unterstützt, sodass unsere Klientinnen selbstbestimmt und mit gesicherter Existenzgrundlage in die neuen eigenen vier Wände ziehen können. Ziel des Pilotprojektes ist es auch, mit Wohnungsbaugenossenschaft in Kooperation zu gehen, um die Wohnraumakquise für unsere Bewohnerinnen und ihre Kinder zu erleichtern.