LOGO FRAUENHAUS platzhalter
Presse
impressum.html
Kontakt
 

 

Das Fürther Frauenhaus braucht Unterstützung

Spenden für die dringend nötige Erneuerung der mittlerweile sehr stark abgenutzten Einrichtung erbeten

FÜRTH - Seit mehr als 20 Jahren ist das Fürther Frauenhaus Zufluchtsort für Frauen, die zu Hause Gewalt erleben. Weil die Räume dringend renoviert werden müssen, bittet die Einrichtung um Spenden.

1992 wurde das Haus eröffnet, als geschützter Ort für Frauen und ihre Kinder, die in der Familie bedroht, gedemütigt und misshandelt werden. Sie können hier bis zu sechs Monate bleiben, um Perspektiven zu entwickeln. Die Frauen werden dabei unterstützt und beraten. Die Adresse ist anonym, Männer haben keinen Zutritt. Fünf Räume, jeweils ausgestattet mit einem Bett für die Mutter und einem Stockbett für die Kinder, stehen zur Verfügung, dazu eine Kü̈che, Bäder, die geteilt werden, ein Gemeinschaftsraum und ein Spielzimmer. Die Einrichtung ist so alt wie das Haus - und teils älter, weil man sich auch mit gebrauchten Möbeln beholfen hat, sagt Eva Göttlein, die dem Vorstand des Trägervereins angehört.
Inzwischen sind die Betten, Schränke und Regale arg abgenutzt, die Matratzen müssen ausgetauscht werden. Zudem sollen die Wände gestrichen, die Böden neu verlegt und kleinere Reparaturarbeiten erledigt werden.
Ein Zimmer konnte bereits mit Spendengeldern erneuert werden, es sehe jetzt sehr "wohnlich und ansprechend" aus. In einem Aufruf bittet der 1990 gegründete Trägerverein um Unterstützung für die Renovierung der Räume.
Im vergangenen Jahr haben 25 Frauen und 29 Kinder in dem Haus Schutz gefunden. Mehr als die Hälfte der Frauen bringt Kinder mit, so Göttlein. Manche bleiben nur wenige Tage, andere Monate. Etwa zwei Drittel der Bewohnerinnen lebte bis zu drei Monaten dort, ein Drittel länger. Die Verweildauer werde immer länger, sagt Göttlein, vermutlich auch, weil bezahlbarer Wohnraum so schwer zu finden ist.

Fürther Nachrichten, 30.03.2015

 

Spenden